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Die Telekom hat es mal wieder geschafft. Alle Sprechen von „ALL-IP“, dem Produkt der Telekom. Aber ist dies wirklich gemeint oder geht es bei dem Sprachgebrauch von „ALL-IP“ eher um den allgemeinen Wandel am Markt?

Die Telekom hat es mal wieder geschafft. Alle Sprechen von „ALL-IP“, dem Produkt der Telekom. Aber ist dies wirklich gemeint oder geht es bei dem Sprachgebrauch von „ALL-IP“ eher um den allgemeinen Wandel am Markt. Dem Wegfall des klassischen und bewährten ISDN Netzes und dem Einsatz einer neuen Technologie, dem SIP-Trunk. Doch ist diese „Technologie“ wirklich so neu? Das SIP-Protokoll (Session Initiation Protcol) wurde immerhin bereits im Jahre 2002 im RFP 3621 spezifiziert. Zu dieser Zeit konnte auch schon ein SIP-Trunk vom Carrier bereitgestellt werden. Schon in einer sehr frühen Entwicklungsphase zeigte sich, dass das SIP-Protocol deutlich besser für IP-Netze geeignet ist als das Protokoll H.323 welches von den klassischen Telefonanlagen Herstellern bevorzugt wurde. Da jedoch SIP über einen deutlich geringeren Funktionsumfang im Vergleich zum ISDN verfügte, war es nur für eine Basistelefonie geeignet. Daher setzten die klassischen Hersteller von Telefonanlagen auf H.323, welches dem ISDN sehr nahekam und SIP wurde zunächst von Herstellern reiner IP-basierten Telefonanlagen eingesetzt. Das Protokoll H.323 setze sich jedoch nie vollständig durch, da eher versucht wurde das ISDN oder proprietäre Anlagenprotokolle im IP-Netz zu emulieren und die Probleme im IP-Netz wurden deutlich vernachlässigt. Heute spielt das Protokoll H.323 eine immer untergeordnetere Rolle, wo hingegen das SIP-Protokoll zum de facto Standard geworden ist. Alle Carrier am Markt bieten heute einen SIP-Anschluss / SIP-Trunk an.

So auch die Telekom mit der neuen Produktlinie „ALL-IP“. Bei der Telekom wird unter dem Begriff All-IP die Umstellung der bisherigen Übertragungstechniken in öffentlichen Netzen auf Basis des IP-Protokolls verstanden. Darunter verbirgt sich für die Telefonie dann das SIP-Protokoll für die Sprachkommunikation. Diese Internet Telefonieanschlüsse werden dann als VoIP bezeichnet. Ein ähnlicher, am Markt geprägter Begriff, ist das „Next Generation Network (NGN)“, welches jedoch keinen so direkten Bezug zum VoIP hat und eher als Zusammenfassender Begriff für die Angebote Telefonie, Internet, Fernsehen und Video-on-Demand genutzt wird.


Dies alles beschreibt genau das, was am Carriermarkt seit Jahren im Wandel ist. Was bedeutet dies jedoch für mittlere und größere Unternehmen? Hat dieser Wandel eigentlich einen Einfluss auf die eingesetzte Technik im Unternehmen? Muss etwas getan werden oder geht diese Welle, wie so viele andere, einfach vorbei?


Schauen wir mal auf eine klassische Telefoninfrastruktur wie sie heute in vielen Unternehmen noch im produktiven Einsatz ist.

Im Sinne einer vereinheitlichten Kommunikation im Unternehmen wurden mit den bestehen Telefonanlagen z.B. solche Lösungen geschaffen. Hierbei ging es meistens auch nur um eine Säule der Kommunikation, der Enterprise Telefonie.


Solche Architekturen funktionieren wunderbar und sind auch stabil in der Produktion, jedoch lassen sich diese kaum um ein flächendeckendes und einheitliches Contact Center erweitern. Genauso wenig ist es möglich hier Collaboration oder Videoraumsysteme zu integrieren oder einfach die Festnetzanschlüsse (ISDN-Anschlüsse) durch neue moderne SIP-Trunks zu tauschen.

Hier müssen wir ganz deutlich sagen, hier müsste vorhandene Technik fast vollständig ersetzt werden. Denn ohne etwas zu tun, wird die vorhandenen Telefonanlage mit der Abschaltung der bestehenden Übertragungstechnik, den bekannten ISDN-Anschlüssen, nicht mehr funktionieren. Damit sind die Tage der klassischen Telefonanlage gezählt. Die Telekom spricht von einer Abschaltung der ISDN Anschlüsse in 2018.

Was ist jetzt zu tun? Muss immer alles vollständig erneuert werden, reicht eine Konfiguration in meiner Telefonanlage aus oder benötige ich nur einen neue „Box“ zwischen dem Carrieranschluss und meiner alten Telefonanlage? Wer behält bei dieser Vielfalt, wenn jetzt auch noch Netzsicherheit am Netzübergang zum Carrier und der Einsatz von Session Board Controller (SBC) intensiv diskutiert werden muss, den Überblick? Wird doch eine neue Voice Strategie notwendig oder kann ich einfach auf IP-basierte Produkte wie Microsoft Skype for Business wechseln?

Bei diesen Planungen und Überlegungen sind wir der richtige Ansprechpartner. Wir beschäftigen uns seit über 15 Jahren mit der VoIP-Technologie und haben bereits umfangreiche Erfahrungen mit größeren Installationen. Sprechen sie uns einfach an. Wir helfen gerne.

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