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Welchen Bezug gibt es eigentlich zwischen dem doch sehr umfangreichen Regelwerk MiFID II, der Verordnung MiFIR und der Sprachaufzeichnung für Beratungsgespräche im Finanzmarkt?

Mit der MiFID (Markets in Financial Instruments Directive), im Deutschen auch Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente bzw. kurz Finanzmarktrichtlinie genannt, hat die Europäische Union (EU) Richtlinien zur Harmonisierung der Finanzmärkte im europäischen Binnenmarkt erlassen. Noch wird es jedoch überhaupt nicht deutlich worum es eigentlich geht. Welche Relevanz hat diese Richtlinie jetzt für die Kommunikationsinfrastruktur im Unternehmen und an der Schnittstelle zum Kunden?


Diese Richtlinie ist sehr wohl bekannt und vor allem verpflichtend für alle Unternehmen die Dienstleistungen im Wertpapierhandel anbieten. In diesem Falle muss unter Berücksichtigung von MiFID II sämtliche Kommunikation mit dem Kunden dokumentiert bzw. aufgezeichnet werden, auch wenn diese Kommunikation nicht zum Abschluss führt.

Das neue hierbei ist, das sowohl persönliche Gespräche genauso zu dokumentieren sind, wie jede andere Kommunikationsform wie z.B. Briefe, Faxsendungen oder Telefongespräche. Diese Aufzeichnungen sind dann noch über einen Zeitrahmen von 5 Jahren zu Archivieren.


Daraus kann die Forderung abgeleitet werden, dass zukünftig sämtliche Kommunikation eines Unternehmens aufzuzeichnen ist, wenn nicht definitiv ausgeschlossen werden kann, dass diese Kommunikation keinen Bezug zum Wertpapier oder Anlagengeschäft hat.


Hiervon betroffen sind nicht nur Investmentbanken, sondern alle Kreditinstitute, Sparkassen und Genossenschaftsbanken in denen Anlageberatung – und dazu gehört bereits eine Riester Beratung – stattfinden.

Damit ergeben sich für die betroffenen Unternehmen mindestens folgende, allgemeine Fragestellungen:

  • Wie kann ich die Kommunikation als Geschäftsvorfall dem Stammdatensatz meines Kunden Zuordnen?
  • Wo und wie werden diese unterschiedlichen Datensätze archiviert? Geht dies alles mit einer Lösung?
  • Welche technischen Möglichkeiten zur Aufzeichnung gibt es überhaupt?
  • Ist meine heutige Infrastruktur (auch Endgeräte) überhaupt geeignet zur Umsetzung dieser MiFID II Anforderungen?
  • Wie ist es mit dem Datenschutz? Darf ich als Unternehmen einfach alles Aufzeichnen und Archivieren?
Was ist jetzt zu tun? Muss die gesamte Telefoninfrastruktur erneuert werden oder können einfach Aufzeichnungsmodule  oder Endgeräte ergänzt werden? Ist es möglich ein Archivsystem zu integrieren und die Daten meinen Kundenakten im CRM-System einfach mitzuteilen? Wie umfangreich müssen die Überlegungen sein um dieser Richtlinie zu entsprechen? Was sind kritische Punkte einer Prüfung? Wer behält bei diesen Fragestellungen noch den Überblick??
Bei diesen Planungen und Überlegungen sind wir der richtige Ansprechpartner. Wir haben über 10 Jahre Erfahrung im Finanzdienstleistungssektor und haben bereits mit MiFID umfangreiche Erfahrungen mit größeren Installationen und Zertifizierungen machen können. Sprechen sie uns einfach an. Wir helfen gerne.

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